Boualem Sansal

Autorenbild Boualem Sansal

Mehr über den Autor unter www.boualem-sansal.de und bei www.merlin-verlag.de.

Weitere Werke (in deutscher Sprache)

Der Schwur der Barbaren. Roman, Merlin Verlag 2010
Das Dorf des Deutschen. Roman, Merlin Verlag 2010
Das verrückte Kind aus dem hohlen Baum. Roman, Merlin Verlag 2011
Erzähl mir vom Paradies. Roman, Merlin Verlag 2011
Harraga. Roman, Merlin Verlag 2011
Postlagernd: Algier. Essay, Merlin Verlag 2011
Maghreb – eine kleine Weltgeschichte. Berlin University Press 2012

Preise

Prix du Premier Roman, 1999
Prix Tropiques, 1999
Friedenspreis des deutschen Buchhandels, 2011

Zur Übersetzerin

Christiane Kayser, geboren 1954 in Esch/Alzette, studierte Wirtschaftswissenschaften in Paris sowie Pädagogik, Soziologie und Psychologie in Marburg und Köln. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit setzte Sie auf die Dritte Welt, war als Gutachterin, Dozentin und vieles mehr tätig. Auch heute noch pendelt Christiane Kayser zwischen Afrika, Berlin und einem Dorf südlich von Toulouse hin und her. Im Zusammenhang mit ihren Tätigkeiten in Afrika schreibt und/oder übersetzt Christiane Kayser Texte zu Nord/Süd-Fragen, zur Geschichte, zur gesellschaftlichen Entwicklung und zum Bildungssystem Afrika. Sie arbeitet auch als literarische Übersetzerin aus dem Französischen ins Deutsche und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer der wichtigsten Übersetzerinnen von Tahar Ben Jelloun.

Pressestimmen

„Der algerische Friedenspreisträger Boualem Sansal hat mit Rue Darwin sein wohl bestes Buch vorgelegt. Es erzählt von den ideologischen Sprüngen, die Algerien im zwanzigsten Jahrhundert erfahren hat. […] Man könnte Boualem Sansal vorhalten, er habe in Rue Darwin seine fiktiven Energien allzu zurückhaltend eingesetzt. […] Dafür aber gibt er wie kaum ein anderer Einblicke in die algerische Wirklichkeit, die psychischen Folgen der Gewalt, die das Land in den letzten zweihundert Jahren durchlebt hat. Man lernt unendlich viel aus diesem Buch und kann darum ruhigen Herzens die These wagen, dass es sein bestes ist.“
Kersten Knipp, FAZ zu Rue Darwin

„Sein neuer Roman Rue Darwin ist sein persönlichstes Buch, eine Art Autobiografie[…]. Sansal begibt sich in die Straße seiner Kindheit in Algier. […] ‚Doch was ist die Wahrheit?’ fragt Sansal im Vorwort zum Buch schon, und an dessen Ende weiß er zwar mehr, aber die Wahrheit sowohl über seine familiären Wurzeln als auch die über sein Heimatland war nur unter Schmerzen zu finden. ‚Sich selbst erzählen ist Selbstmord’, ist Sansals bitter lakonisches Resümee.
Jörg Aufenanger, FR zu Rue Darwin

„Das Verwirrende an Boualem Sansals Roman Rue Darwin besteht darin, dass er realistisch ist. Gerade die verrücktesten Passagen beschreiben die Wirklichkeit genau. Allerdings die algerische, und die ist an sich verrückt. […]Algerische Politik, stets ein Hybrid aus Herrschaftslogik und Hysterie, ist schwer zu durchschauen. Sansals Bücher haben dazu beigetragen, sie besser zu verstehen.
Gero von Randow, Die Zeit zu Rue Darwin