Luiz Ruffato

Autorenbild Luiz Ruffato
© Adriana Vichi

Mehr über den Autor unter de.wikipedia.org, bei www.assoziation-a.de
und bei www.novacultura.de.

Weitere Werke (in deutscher Sprache)

Mama, es geht mir gut. Roman, Verlag Assoziation A 2013

Preise

Prêmio São Paulo, 2001
Prêmio Machado de Assis, 2001
Prêmio APCA, 2005
Prêmio Jabuti de Romance, 2006
Prêmio Casa de las Américas, 2013

Zum Übersetzer

Michael Kegler, geboren 1967 in Gießen, aufgewachsen in Liberia/Brasilien, ist Übersetzer portugiesischsprachiger Literatur und Literaturkritiker. Er übersetzt seit 1992 Autoren wie José Eduardo Agualusa, Fernando Molica, João Paulo Cuentra, und viele mehr. Seit 2001 betreibt er das Internetportal „nova cultura“, das über Literatur und Musik aus den Ländern des portugiesischen Sprachraumes informiert, und ist Mitglied im Vorstand bei litprom e.V.

Pressestimmen

„Der in Brasilien hoch gelobte Roman Es waren viele Pferde von Luiz Ruffato ist auf Deutsch erschienen. In Miniaturen beschreibt er die Welt der Armen in São Paulo – marginal sind dort die Reichen. […] Der Roman […] ist eine Folge von 69 Momentaufnahmen […]. Lässt man die 69 Snapshots durch die Finger laufen, als Daumenkino gewissermaßen, entsteht im Kopf ein imaginärer Film eines ganz bestimmten Tages, eines ganz bestimmten Ortes und einer ganz bestimmten zweigeteilten Gesellschaft: der 9. Mai 2000, ein Tag nur, in São Paulo – mit 19 Millionen Einwohnern die größte urbane Agglomeration der südlichen Halbkugel. Planet Global City, ein Satyricon, das all unsere Bedürfnisse nach klarer Definition, nach Entweder-Oder, nach Übersichtlichkeit und Unterscheidbarkeit, von Wesentlichem und Unwesentlichem, von Ursache und Wirkung, Erfolg und Misserfolg […] durcheinanderwirbelt. […] Wir erleben heute die größte Völkerwanderung der Geschichte, eine vom Land in die Stadt. Der größte urbane Zuwachs vollzieht sich in Lateinamerika. […]. Luiz Ruffatos Roman Es waren viele Pferde […] ist eine Annäherung an diese Realität, getragen vom Wunsch, Konturen erkennbar zu machen in einer entgrenzten, uferlosen Stadt.“
Lutz Taufer, taz zu Es waren viele Pferde